Homöopathie unter Beschuss: Was schürt die Angst der Gegner?

Der Patient ist ein Kunde und als Verbraucher schnell verärgert über Anbieter und Dienstleister, die sich nicht an die Fair-Play-Regeln halten. Die Heftigkeit und Konstanz der Attacken gegen die Homöopathie in der westlichen Welt überrascht die Patienten in einem besonders hohen Maß: Wovor haben die Gegner eigentlich eine so große Angst? Worauf begründet sich diese Aggressivität gegen eine Medizin, die Patienten eine so große Zufriedenheit und Beruhigung bietet? Versuch einer Entschlüsselung.

 

Erwarten Sie von diesem Artikel keine systematischen Gegenargumente bezüglich der massenhaft und vehement vorgebrachten Behauptungen der Gegner der Homöopathie. Die Patienten, die von einigen als leichtgläubig abqualifiziert werden, vertrauen eher ihrer eigenen praktischen Erfahrung statt wissenschaftlichen Erklärungen auf der Grundlage nicht belegbarer Statistiken.

Der Patient verfolgt seine Interessen

Der Patient vergleicht und entscheidet sich für das, was ihm zusagt. Das „Wie“ und „Warum“ ist ihm dabei häufig gleichgültig. Reden wir Klartext: Der Kunde/Patient von heute ist ein ungeduldiges, wechselhaftes und launisches Wesen. Gefällt ihm die Schulmedizin nicht mehr, kehrt er ihr den Rücken. Er hat genug von Nebenwirkungen, herablassenden Ärzten und Sprechzeiten von sechs mit der Uhr gestoppten Minuten. Komplementäre oder alternative Medizinrichtungen, wie beispielsweise die Homöopathie, müssen jedoch ebenfalls Vorsicht walten lassen, denn wenn sie den Patienten nicht überzeugen, lässt er sie fallen. Kurz und bündig. Das ist seine legitime Freiheit. Diese Botschaft richtet sich an alle Gesundheitsdienstleister: Der Kunde/Patient/Bürger hat immer recht, selbst wenn er unrecht hat. Die Dienstleister im Gesundheitswesen müssen sich der Marktnachfrage anpassen, nicht umgekehrt. Sie stehen im Dienst des Patienten. Dieser zahlt ihr Gehalt! Er verdient also ihren Respekt.

Der “Wahnsinn” der Homöopathie

Menschen mögen zwar naiv und leichtgläubig sein, aber selbst die überzeugendsten Hochstapler werden eines Tages entlarvt. Zum Glück. Was aber die Homöopathie betrifft: Mit welchem Zorn, mit welcher Verzweiflung ihre erbittertsten Feinde sie attackieren! Sie abqualifizieren als monumentale wissenschaftliche Absurdität, ausgedacht vor zweihundert Jahren von einem obskuren deutschen Arzt. Doch trotz seit zwei Jahrhunderten anhaltender heftigster Anfeindungen von verschiedenen Seiten gewinnt die Homöopathie auch weiterhin immer mehr Anhänger.

Warum aber wenden sich die Patienten trotz der Schmähungen der Wissenschaftler und Pharmazeutischen Industrie der Homöopathie zu? Die Antwort ist ganz einfach. Der Patient stellt fest, dass die Homöopathie bei ihm wirkt. Ihm sind die Diskurse, die ihm erklären, warum er sich in die Irre leiten lässt, völlig gleichgültig. Ihm geht es besser, viel besser. Es wirkt. Oft. Nicht immer. Glücklicherweise nicht immer. Denn diese Unvollkommenheit ist der Motor der Dynamik der Homöopathie, ihrer Forschung, ihrer Auswirkungen und ihres über sich selbst Hinauswachsens. Außerdem hat der Homöopath den großen Vorzug, dass er sich Zeit nimmt, gemeinsam mit dem Patienten nachdenkt und ihn in der Distanzierung von noch so heftigen Symptomen unterstützt. Denn dieser Doktor hier sucht nicht nach der Pille, die Symptome unterdrückt, sondern er versucht, den Patienten, seine Eigenschaften und seine individuellen Besonderheiten zu verstehen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang mit dem Grund zu stehen scheinen, der den Patienten zu ihm geführt hat. Dieser Arzt praktiziert auf der Grundlage einer offenen oder diskreten Empathie. Er blickt ganzheitlich auf den Patienten, und nicht auf eine Hülle, die ein defektes Organ enthält.

Ein wirkstofffreies Placebo

Natürlich gibt es im homöopathischen Verfahren einen affektiven, subjektiven Aspekt und manchmal auch einen Placebo-Ansatz. In dieser Hinsicht, es abzustreiten wäre gelogen, unterscheidet sie sich übrigens nicht von der Schulmedizin. Trotz der Gegner, die ständig und überall lauthals behaupten, es gäbe absolut keine homöopathische Heilkraft, sind Homöopathen und deren Patienten überzeugt, dass es da noch etwas anderes gibt. Rational betrachtet mögen die Gegner recht haben. Aufgrund der langen Verdünnungskette der Wirkstoffe scheint es logisch, dass von diesen nicht das kleinste Molekül im Arzneimittel verbleibt. Genau diesen Aspekt wollte das belgische DynHom-Projekt durch eine Grundlagenforschung mit hochgradigen Verdünnungen zweier äußerst unterschiedlicher Wirkstoffe untersuchen: Kupfer, ein einfaches chemisches Element, und Winterjasmin, eine Pflanze von hoher organischer Komplexität.

Belgische, französische und italienische Universitäten stellten dem Forschungsteam hochtechnologische Mittel zur Analyse der hochgradig verdünnten homöopathischen Wirkstoffe zur Verfügung. Das Ergebnis: Entgegen aller Logik enthalten diese trotzdem eindeutig nachweisbare Partikel. Unmöglich, und doch sind sie vorhanden!

Andere Forschungen haben nachgewiesen, dass homöopathische Arzneien die Genexpression verändern. Mal stärker, mal schwächer, aber ohne sie zu modifizieren. Dieser biologische Vorgang lässt sich heute durch Technologien der klassischen Molekularbiologie nachweisen.

Ein Todesfall in Italien

Es gibt wissenschaftliche Beweise für die Wirkung der Homöopathie, aber ein Großteil der wissenschaftlichen Gemeinde verweigert ihnen ihre Anerkennung oder hält sie für wenig überzeugend. Die Gegner argumentieren dagegen mit dem Fall eines Kindes in Italien, das nach einer homöopathischen Behandlung an Komplikationen einer Ohrenentzündung verstorben war! Natürlich ist dieser Fall, der in einigen Ländern ein großes Echo in der Presse auslöste, ein schreckliches Drama! Nie erwähnt werden jedoch die in die Hunderttausende gehenden Todesfällen, die jedes Jahr in der gesamten Weltbevölkerung aufgrund der toxischen Wirkung von schulmedizinischen Medikamenten und der großen Anzahl von ärztlichen Kunstfehlern zu beklagen sind. In Frankreich schätzt der Abgeordnete Roland Muzeau die Zahl der jährlichen Krankenhauseinweisungen aufgrund von Medikamentenunfällen auf 150 000, und die Zahl der auf Medikamente zurückzuführenden Todesfälle auf 13 000 bis 18 000. Diese Zahlen stammen aus dem Abschlussbericht der Mediator-Mission und Pharmakovigilanz, den der Sozialausschuss der Nationalversammlung vorgelegt hat.

Drei Medizinrichtungen in Indien

Auf dem indischen Subkontinent fördert der Staat gleichberechtigt die Schulmedizin, die Homöopathie und die Ayurvedische Medizin. Die größte Demokratie der Welt lässt sich erheblich weniger von wirtschaftlichen und finanziellen Überlegungen leiten als der Westen, der von diesen beherrscht wird. Angesichts des Bedarfs einer medizinischen Versorgung von über 1,3 Milliarden Einwohnern belastet sich der indische Staat nicht mit den Launen und Bestrebungen der Industrie. Was also stellen wir fest? Die Wirksamkeit dieser drei Medizinformen in Bezug auf eine statistisch repräsentative Bevölkerung ist, soviel lässt sich feststellen, auf bemerkenswerte Weise vergleichbar. Der einzige Unterschied: Homöopathie und Ayurveda haben kaum bis keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Wie wäre es, Patienten nicht länger als Dummköpfe zu sehen?

Wir Patienten verstehen sehr gut, dass die Pharmazeutische Industrie ihre Aktionäre bedienen will. Das gelingt ihr unseres Wissens nach auch hervorragend. Hören wir aber aufmerksam der Marketingaussage der Pharmaindustrie, der Schulmedizin und auch der medizinischen Fakultäten der Universitäten zu: „Der Patient steht an erster Stelle“. Nehmen wir das gebührend zur Kenntnis. Wenn also der Patient tatsächlich das begeistert gefeierte und einzigartige Ideal des gesamten Gesundheitssektors ist, dann fordern wir:

  • Respektierung unseres Rechts der freien Wahl der medizinischen Behandlung.
    Wenn ein Teil des rieseigen Gesundheitssektors ständig und systematisch andere Komponenten und Disziplinen dieses Sektors an greift, besteht die Versuchung einer Beeinflussung des Patienten und eines Angriffs auf die Ehrbarkeit der betroffenen Akteure.
  • Einstellung aller Formen der Herablassung, Erweckung von Schuldgefühlen und Drohungen gegenüber einem Patienten, der sein Recht auf die freie Wahl der medizinischen Behandlung ausübt.
    Die Meinungsverschiedenheit des Patienten ist auch ein Ausdruck seiner Würde.
  • Respektierung des Konzepts der komplementären Medizin.
    Weit über eine reine Alternative (was sie nicht wirklich sind) hinaus, ergänzen die nicht konventionellen Medizinrichtungen auf perfekte Weise die so genannte Schulmedizin. Jede von diesen hat die Fähigkeit zu Ergebnissen, die andere gar nicht oder nur schwer erzielen. Man muss schon sehr bösartig oder unaufrichtig sein, wenn man die Behauptung aufstellt, die komplementären Medizinrichtungen würden die Schulmedizin überschatten oder stünden mit dieser in einem unlauteren Wettbewerb. Die Patienten haben häufig den Eindruck, dass ein solcher Druck eher in die andere Richtung ausgeübt wird.
  • Anerkennung der Tatsache, dass die Medizin keine exakte Wissenschaft ist.
    Die komplementären Medizinformen verdanken ihre Wirksamkeit häufig der Einbeziehung von Parametern, die von der reinen modernen Wissenschaft abweichen. Diese Wissenschaft erfasst, quantifiziert und meistert nur einen Bruchteil der unbeschreiblichen Komplexität des Lebens und der Manifestationen der Intelligenz des Menschen.
  • Unabhängigkeit der klinischen Studien.
    Das am 26. September 2017 von der FAAG (Föderale Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte) veranstaltete Symposium „Klinische Studien mit und für Patienten“ hat eindeutig festgestellt, dass lediglich 20 % der durchgeführten klinischen Studien unabhängig sind. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der wissenschaftliche Prozess von 80 % dieser Studien von Pharmaunternehmen mit einem festen Marketingziel gesteuert wird. Welchen Stellenwert haben dabei die Priorität des Patienten und der wissenschaftliche Ansatz? Besteht eventuell ein Zusammenhang von Ursache und Wirkung mit den erschreckenden Statistiken der Sterblichkeitsrate durch Medikamente?

Dieser Text fundiert auf der realen Erfahrung von Patienten und dem, worüber diese untereinander berichten. Die hier enthaltenen Feststellungen sind empirisch und geleitet vom gesunden Menschenverstand und der in der Bevölkerung bestehenden kritischen Haltung. Es ist zweifelsfrei möglich, den hier getätigten Aussagen eine Unmenge von Statistiken gegenüber zu stellen, die diesen widersprechen. Ebenso ist es aber zwangsläufig auch möglich, weitere Statistiken zu finden, die diese Feststellungen bestätigen und die Sichtweise der Patienten stützen.

Diese ständigen Debatten sind fruchtlos und energieraubend. Die Weigerung der Anerkennung eines anderen Ansatzes zeugt nicht von einer offenen Geisteshaltung. Trotz ihrer unzähligen Erfolge und Beliebtheit bei den Patienten ermöglicht das Abstreiten der methodologischen Besonderheiten der komplementären Medizinrichtungen immer, die Haltlosigkeit dieser Disziplinen „wissenschaftlich“ nachzuweisen. In diesem Zusammenhang muss auch darauf hingewiesen werden, dass der wissenschaftliche Ansatz die Neugier einbezieht, das heißt die Offenheit für das Unbekannte und Unerforschte.

Was uns, die Patienten, beruhigt, ist diese Devise, mit der alle einverstanden sind: „Der Patient steht an erster Stelle“. Großartig! Was wäre, wenn alle diese Devise ab sofort auch umsetzen würden? Wenn man damit aufhören würde, uns zum Nachteil einer „Humanbasierten Medizin“ ständig mit einer „Evidenzbasierten Medizin“ auf die Nerven zu gehen?

Pro Homeopathia, dem belgischen Verband der Homöopathie-Patienten, seit 1972.

November 2018

 

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Internationale Antibiotika Awareness Woche 2018 – Homöopathie kann helfen

Eine aktuelle Studie aus Schweden kam zu dem Ergebnis, dass innerhalb der EU im Jahr 2015 33.000 Menschen an Antibiotika-Resistenzen starben. Die Zahl der Todesfälle ist in den letzten Jahren massiv angestiegen. Die WHO hat auch heuer wieder die World Antibiotic Awareness Week ausgerufen, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen.

75 Prozent aller Antibiotika werden im nicht stationären Bereich verordnet, oft ohne dass eine bakterielle Infektion oder die Dringlichkeit einer Antibiotikagabe vorläge. In der Veterinärmedizin wird weltweit von 50 Prozent unbegründeter bzw. unsachgemäßer Antibiotika-Anwendung ausgegangen.

Die Wissenschaftler der oben angeführten schwedischen Studie fordern daher u. a. einen gezielten Einsatz von Antibiotika da viel zu häufig Ärzte und Tierärzte diese Medikamente verordnen, obwohl die Patienten sie gar nicht brauchen. Viele Erkältungskrankheiten etwa werden von Viren ausgelöst, gegen die Antibiotika unwirksam sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die korrekte Einnahme (Dosierung, Anwendungsdauer etc.) sowie Auswahl von Antibiotika (Stichwort Antibiogramm, hierbei wird mittels Laboruntersuchung eruiert, auf welches Antibiotikum die Bakterium sensibel sind, also ansprechen).

Neben der Aufklärung der Patienten ist es wichtig, eine weitere Therapieoption, die Komplementärmedizin, insbesondere die Homöopathie, zu haben.

Im „European One Health Action Plan“ der EU Kommission gegen die Antibiotikaresistenzproblematik, wird die Komplementärmedizin als ein potentieller Lösungsansatz genannt, die Forschung in diesem Bereich gefordert und Unterstützung von Seiten der EU Kommission zugesagt. Zudem wird eine weitestgehende Minimierung des Einsatzes von Antibiotika gefordert, da ein nicht korrekter bzw. unbegründeter Einsatz die Resistenzbildung maßgeblich fördert.

Auch die WHO fordert in ihrem Strategiepapier Traditional Medicine Strategy 2014 – 2023 ihre Mitgliederstaaten auf, die Komplementärmedizin in die jeweiligen nationalen Gesundheitssysteme aufzunehmen.

Für das Jahr 2016 wurde in Großbritannien die Anzahl der verschriebenen Antibiotika bei Allgemeinmedizinern mit und ohne komplementärmedizinischer Ausbildung verglichen. Es zeigte sich, dass die Ärzte mit Zusatzausbildung eine niedrigere Verschreibungsrate von Antibiotika haben.

Eine weitere Studie zeigte, dass Patienten, die sich bei der Behandlung von Infekten der oberen Atemwege für einen Arzt mit Zusatzausbildung im Bereich der Homöopathie entschieden haben, weniger Antibiotika verordnet bekommen haben bei gleicher Wirksamkeit und geringeren Nebenwirkungen.

Verschiedene Studien zeigen die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien bei der Behandlung von bakteriellen Infektionen sowohl im Zusammenspiel mit Antibiotika als auch als alleinige Therapie. In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie durchgeführt auf der Intensivstation erhielten siebzig Patienten mit schwerer Sepsis zusätzlich zur Standardtherapie eine homöopathische Arznei oder Placebo. Am Tag 180, war die Überlebensrate in der homöopathisch behandelten Gruppe statistisch signifikant höher als in der Placebogruppe. Auch aus dem Bereich der Veterinärmedizin liegen Daten vor. In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten, doppelblinden Studie  zur homöopathischen Behandlung von durch das Bakterium Escherichia coli hervorgerufenem Durchfall bei Ferkeln konnte gezeigt werden, dass in der homöopathisch behandelten Gruppe signifikant weniger Ferkel an durch E. coli bedingtem Durchfall erkrankten. Zudem war der Schweregrad der Erkrankung geringer und der Durchfall, sofern er auftrat, von kürzerer Dauer.

In der biologischen Landwirtschaft wird der Einsatz homöopathischer Arzneien in Europa explizit empfohlen: Sie sollen unter bestimmten Umständen gegenüber der konventionellen Medizin bevorzugt werden, heißt es in der entsprechenden EU-Bio-Verordnung der Europäischen Kommission. Erforderlichenfalls dürfen zur Behandlung auch Antibiotika verwendet werden, allerdings mit der Folge, dass die gesetzliche Wartezeit zu verdoppeln ist, was nicht zuletzt auch einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor für die Bauern darstellt. Zudem ist die Häufigkeit der Behandlungen für Biotiere begrenzt.

Die Geschichte der Homöopathie zeigt, dass bereits in Zeiten der Vorantibiotikaära große Erfolge mit der Homöopathie erreicht werden konnte, wie z. B. die zahlreichen Erfolgsberichte über die Cholerabehandlung. Die Homöopathie ersetzt nicht die bei bakteriellen Infektionen notwendigen Antibiotikagaben. Aber homöopathische Therapien sowohl bei Menschen als auch bei Tieren, hier insbesondere in Biobetrieben können helfen einen Therapienotstand zu verhindern und stellen somit einen großen Gewinn für Mensch und Tier dar. Homöopathie kann eine bedeutende Rolle im Kampf gegen die Antibiotikaresistenzproblematik einnehmen.

Pressetext inklusive Literaturangaben

 

Kostenloser Vortrag

Wenn der Darm rebelliert

Unverträgliche Nahrungsmittel? Bauchkrämpfe? Durchfall? Fast jede/r Dritte leidet unter Problemen mit der Verdauung. Daher veranstaltet die Sonnenhof-Apotheke in Kooperation mit der Initiative „Homöopathie hilft!“ im Rahmen

der Reihe WISSEN IST GESUND einen Vortragsabend zum Thema „Wenn der Darm rebelliert” am Mittwoch, 21. November 2018, 18.30 Uhr, im Festsaal des Bezirksamt Margareten, 1050 Wien, Schönbrunner Straße 54 (2. Stock). Claudia Maurer spannt einen weiten Bogen von der Homöopathie über Kräutertees und Ernährungstipps bis hin zu altbewährten Hausmitteln, die helfen können Verdauungsbeschwerden in den Griff zu bekommen.

Eintritt frei! Um Anmeldung wird gebeten in der Sonnenhof Apotheke (Schönbrunner Straße 50), telefonisch unter 01/544 63 48 oder per E-Mail an kontakt@sonnenhof-apotheke.at

 

 

Termin: Mittwoch, 21. November 2018, 18.30 Uhr
Ort:
Bezirksamt Margareten (Festsaal, 2. Stock), 1050 Wien, Schönbrunner Straße 54

 

Wege des Heilens am 8. und 9. September

TEM- und TCM-Tage in den Blumengärten Hirschstetten


In Kürze stehen die Blumengärten Hirschstetten wieder ein Wochenende lang im Zeichen der Traditionellen Heilsysteme von Ost nach West mit kostenlosen Vorträgen und Vorführungen im Rahmen des Programms “Wege des Heilens”.

In den Blumengärten Hirschstetten wird seit dem Jahr 2009 die Vielfalt heimischer und auch chinesischer Heilpflanzen präsentiert – bei freiem Eintritt! In diesem passenden Ambiente wird den BesucherInnen vom Samstag, 8. September, bis Sonntag, 9. September, jeweils von 13 bis 18 Uhr, die Vielfalt der therapeutischen Anwendungen der Traditionellen Heilsysteme vermittelt, wie etwa Homöopathie, Heilpflanzen und -pilze, Tuina-Massage oder Qigong im Rahmen von Vorträgen und Vorführungen von ÄrztInnen und anderen ExpertInnen.


Gesundheitsvorträge und Vorführungen im Indischen Zelt

Welche heilsamen Wirkungen PatientInnen von solchen Therapien erwarten dürfen, wird an diesem Wochenende ebenso vermittelt wie praktische Ratschläge zur Selbstanwendung. Die Vorträge und Vorführungen finden zwischen 14 und 18 Uhr im Zelt beim Indischen Garten statt.


Führungen durch die Kräuterbeete

Jeweils um 13 Uhr bietet Gärtnermeisterin Manuela Jahnel gemeinsam mit Ethnobotanikerin Miriam Wiegele, nach deren Konzept die Themengärten in Hirschstetten angelegt wurden, die Gelegenheit, jene Heilpflanzen zu sehen, die üblicherweise nur verarbeitet in Apotheken erhältlich sind.

Zwischendurch lohnt es sich auch, die weitläufige Gartenanlage mit den unterschiedlichsten Themengärten, Irrgarten, Zoo, Insektenspielplatz und Palmenhaus auf eigene Faust zu erkunden. Neu hinzugekommen in diesem Jahr sind übrigens der Pannonische Garten mit geschützten und zum Teil bereits ausgestorbenen Wildpflanzenarten und eine Picknickwiese mit gemütlichen Sitzgelegenheiten unter schattenspendenden Bäumen.

 

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Der Eintritt ist frei! Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Homöopathie in der Onkologie

Wertvolle Unterstützung für Krebspatienten

In den letzten Jahrzehnten konnten im Bereich der Krebstherapie maßgebliche Fortschritte erzielt werden. Die Behandlungen sind in vielen Bereichen effizienter und teilweise auch besser verträglich geworden. Ungeachtet dessen bleibt eine Tumortherapie für die Betroffenen eine massive Belastung. Eine ergänzende Homöopathie bietet Patienten eine wertvolle Hilfestellung: Sie kann die Nebenwirkungen der konventionellen Krebstherapie lindern und die Lebensqualität positiv beeinflussen.

“Oft ist erst durch unsere homöopathische Intervention eine optimale Behandlung mit der konventionellen Medizin möglich. Durch das homöopathische Zusatzangebot wird die unabdingbare schulmedizinisch-onkologische Therapie für viele Betroffene erträglicher. Damit blieben ihnen oft neben den Medikamenten gegen den Krebs andere Medikamente und damit auch eventuelle zusätzliche Nebenwirkungen erspart. Außerdem ist die Homöopathie gut geeignet, viele Befindlichkeitsstörungen wie Angst, Schlafstörungen, Aggressivität etc. positiv zu beeinflussen”, berichtet Dr. Erfried Pichler, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) sowie Facharzt für Allgemeinmedizin und homöopathische Medizin in Klagenfurt. Er leitet seit zwei Jahrzehnten mit großem Erfolg die homöopathische Ambulanz an der Kinderonkologie im Klinikum Klagenfurt-Wörthersee. In dieser Zeit wurden rund 300 krebskranke Kinder behandeln.

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Dr. Peithner Sonderpreis für Forschung in der Homöopathie 2018

Allgemeinmedizinerin aus Niederösterreich Dr. Melanie Wölk für Masterarbeit ausgezeichnet

Die Homöopathie erfüllt alle Kriterien der evidenzbasierten Medizin! Zu diesem Ergebnis kommt die Allgemeinmedizinerin Dr. Melanie Wölk, die im Rahmen ihrer Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Abschlusses Master of Science im Universitätslehrgang Natural Medicine, Donau-Universität Krems, die Frage untersucht hat, ob die Homöopathie den Regeln der Evidence based Medicine (EbM) entspricht. Für diese Arbeit wurde Wölk mit dem Dr. Peithner Sonderpreis für Forschung in der Homöopathie ausgezeichnet.

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit? Fieber und Gliederschmerzen?

 

Nicht gleich ein Fall für den Arzt bzw. für eine Antibiotikatherapie! Im Akutfall rasch eingesetzt, verhindert die homöopathische Medizin eine Verschlimmerung der Verkühlung und lindert die Symptome.

Husten? Schnupfen? Heiserkeit und Halsweh? Der “verkühlte” Österreicher behandelt sich in erster Linie selbst – häufig mit bewährten homöopathischen Arzneien und mit Hausmitteln wie Kräutertees und Wadenwickel. 38,2 Prozent fragen zumindest ihren Apotheker um Rat und kaufen ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament, während 35,1 Prozent zum Hausarzt gehen. Was sie in den meisten Fällen von ihm bekommen? Antibiotika! Selten sinnvoll eingesetzt, werden doch nur fünf bis zehn Prozent der Erkältungen tatsächlich von Bakterien ausgelöst. Grossmann R.F.; Chest/113/205 ff (1998). “Momentan wütet der Grippevirus sehr stark – ich schätze, dass mehr als die Hälfte der Schul- und Kindergartenkinder betroffen sind. Mit den richtigen homöopathischen Mitteln, lässt sich die Antibiotikatherapie in vielen Fällen verhindern“, so Dr. Ilse Fleck-Václavik, Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Perchtoldsdorf bei Wien, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM). Im Folgenden die bewährtesten homöopathischen Arzneien und ein effektives Hausmittel:

Hühnersuppe!

Hühnersuppe gilt als Wunderwaffe gegen und zur Vorbeugung von Erkältungen. Denn sie wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern enthält auch viele wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe (z.B. Vitamine B1, B6, B12, Eisen und Zink), die das Immunsystem stärken. TCM-Mediziner raten jedoch davon ab, eine Hühnersuppe zu sich zu nehmen, wenn die Erkältung bereits voll ausgebrochen ist. Denn nicht nur der Mensch, sondern auch der krankmachende Keim wird laut TCM durch die Hühnersuppe gestärkt.

 

Häufigste Anwendungsgebiete für homöopathische Arzneien

Erkältungen und grippale Infekte (31 %), Husten (28 %) und Schnupfen (28 %) gehören zu den häufigsten Beschwerden und Krankheiten, bei denen Homöopathika zur Anwendung kommen. Weitere beliebte Einsatzgebiete waren die Erhöhung der Abwehrkräfte (23 %) und Halsschmerzen (18 %), Nervosität (16 %) und Allergien (12 %), Schlafstörungen (12 %) und Verletzungen (12 %). Das geht aus einer Studie hervor, die 2015 von GfK Austria und Dr. Peithner KG bei 2.000 ÖsterreicherInnen ab 15 Jahren durchgeführt wurde.

Hier die wichtigsten Mittel:

Plötzlicher Beginn, blasses Gesicht, kalte Füße: ACONITUM (blauer Eisenhut, Sturmhut)

Aconit ist eine Arznei für den plötzlichen Beginn einer fieberhaften Erkrankung. Gestern noch ganz gesund – heute krank, meistens geht Frieren in kaltem Wind voraus. Die Erkrankung beginnt mit Gliederschmerzen, stechenden Kopfschmerzen und einer verstopften Nase. Der Kopf wird heiß und schwer, Hände und Füße sind eiskalt. Das Gesicht ist blass, auch wenn sich schon Fieber einstellt, der Patient schwitzt nur wenig. Steigt das Fieber, kann Herzklopfen oder eine ängstliche Ruhelosigkeit dazukommen. Aconit, rechtzeitig eingenommen, verhindert, dass die Krankheit in voller Stärke ausbricht. Meistens verschwinden die Symptome schnell und der Patient fühlt sich wieder gesund.

 

Rot, heiß, verschwitzt: BELLADONNA (Tollkirsche)

Wer aber – trotz Aconitum – auch plötzlich – einen roten, heißen Kopf und Schweißausbrüche bekommt, sollte an Belladonna, die Tollkirsche, denken. Alles an Belladonna ist rot, heiß und brennt wie Feuer – rotes Gesicht mit heftigen, pochenden Kopfschmerzen, schlechter bei Erschütterung und Bewegung. Heftige Halsschmerzen, selbst Speichelschlucken ist schwierig. Dazu kommt eine Schwellung der Mandeln, öfters der rechten. Das Fieber steigt sehr hoch, meist rund um Mitternacht. Der Patient ist sehr durstig, trinkt gern kaltes (!) Wasser, schwitzt und dampft richtig dabei, möchte sich abdecken.

 

Gliederschmerzen, Unruhe, Geruchsempfindlichkeit: EUPATORIUM (Wasserhanf)

Auch Eupatorium ist eine Arznei für den plötzlichen Beginn einer Erkrankung. Bei Eupatorium sind schreckliche Gliederschmerzen signifikant, gepaart mit einer inneren Unruhe – ein entsetzlicher Zustand: über einen inneren Impuls zappeln die Beine – zugleich aber verschlechtern sich die Gliederschmerzen. Alles ist wund: Kopfschmerzen mit einem wunden Gefühl im Kopf und auch Husten ruft ein wundes Gefühl in der Brust hervor. Dazu kommen Übelkeit, Magenschmerzen und Geruchsempfindlichkeit auf Speisen, sogar das Denken an Essen ist unangenehm.

 

Schnupfen mit Nasenbluten: FERRUM PHOSPHORICUM (phosphorsaures Eisen)

Ferrum phosphoricum ist angezeigt bei unspezifischen Beschwerden, wenn Aconitum nicht passt: Schnupfen mit Nasenbluten, wenn man sich schnäuzt und gleich drauf blutet die Nase. Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen – immer in Wellen verlaufend. Kindern, die die Arznei brauchen, sieht man das Fieber nicht an, sie springen munter herum. Weitere Symptome: Wenig Schweiß im Fieber, rote Wangen.

 

Schlechte Laune, trockener Husten: BRYONIA (Zaunrübe)

Heftiges Krankheitsgefühl in der Früh, alles ist trocken – Haut, Schleimhäute, besonders im Hals, trockener Husten mit Schmerzen in der Brust. Stechende Kopfschmerzen. Der Patient ist sehr durstig und trinkt – wie bei Belladonna – viel kaltes Wasser in großen Schlucken. Rotes Gesicht im Fieber. Heftige Gliederschmerzen, alles tut weh – jede kleinste Bewegung schmerzt. Bald macht sich schlechte Laune bemerkbar.

 

Bei Kopfgrippe: GELSEMIUM (gelber Jasmin)

Der gelbe Jasmin wird in erster Linie bei einem Infekt eingesetzt, bei dem vorwiegend der Kopf betroffen ist. Der Kopf ist schwer, die Schmerzen beginnen im Hinterkopf, es fühlt sich an, als ob der Kopf mit einer Spange zusammengedrückt werden würde. Kopfhaut und Haare schmerzen. Das Gesicht ist rot, fühlt sich heiß an, Hände und Füße sind kalt, die Zunge erscheint gelb. Dazu kommen Schüttelfrost und Kälteschauer. Viel heller klarer Harn.

 

 

 

 

Bildinformation: Dr. Ilse Fleck-Václavik © Foto Wilke

 

 

Ohrenentzündung: Behandlungsfehler und Warnung vor Selbstmedikation

In Italien ist ein siebenjähriger Bub – nach 15 Tagen der Erkrankung – an einer Hirnentzündung infolge einer beidseitigen Mittelohrentzündung verstorben. Die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) ist bestürzt über dieses dramatische Ereignis und nimmt diesen traurigen Fall zum Anlass wieder einmal darauf hinzuweisen, dass Krankheiten generell sehr ernst genommen werden müssen.

Die Eltern haben dem Bub die lebensrettenden Antibiotika verweigert, der Homöopath habe die Eltern davor gewarnt, ihren Sohn ins Krankenhaus zu bringen, so lauten die Berichte in der italienischen Presse. “Hier liegt offenbar ein massiver Behandlungsfehler vor”, so Dr. Erfried Pichler, Präsident der ÖGHM, Allgemeinmediziner und Leiter der Ambulanz der Kinderonkologie im Klinikum Klagenfurt. “Antibiotika wären in diesem Fall notwendig gewesen. Es ist auch nicht verständlich, dass der Bub 15 Tage lang ohne erfolgreiche Behandlung in einen immer schlechter werdenden Zustand geriet, ohne dass entsprechend gehandelt wurde. Das ist mit unserem ärztlichen Selbstverständnis nicht vereinbar. Meiner Erfahrung nach bringen homöopathische Interventionen mit homöopathischen Arzneimitteln Verbesserungen innerhalb von Stunden. Und wenn sich keine Besserung einstellt, muss selbstverständlich eine weitere Abklärung der Krankheit und eventuell eine Änderung der Therapie erfolgen.”

In Österreich verfügen alle Homöopathen auch über eine allgemeinmedizinische, sogar häufig auch fachärztliche Ausbildung. “Der homöopathiekundige Arzt entscheidet dann, ob er mit homöopathischen Arzneien oder mit konventionellen Medikamenten behandelt”, so Pichler weiter. Prinzipiell gelte: 80 Prozent aller Ohrenentzündungen würden durch Viren ausgelöst werden. Hier helfen bekanntlich keine Antibiotika. Ob zur Schmerzlinderung und zur Abschwellung homöopathische oder konventionelle Arzneien eingesetzt werden, bleibe dem Arzt überlassen. Die konventionelle Medizin empfiehlt zur Behandlung von Mittelohrentzündungen den Einsatz von Schmerzmitteln und Nasentropfen. Nur wenn eine bakterielle Infektion vorliegt, also in 20 Prozent der Fälle, kommen Antibiotika zum Einsatz. Die Homöopathie – als individualisierte Therapie – hat verschiedene Mittel zu bieten: Belladonna, Apis, Phytolacca, um nur einige zu nennen. Dennoch warnt die ÖGHM an dieser Stelle vor Selbstmedikation. Pichler: “Wir können allen Eltern nur raten: bei Ohrenschmerzen sofort mit dem Kind zum Arzt!”  Alle Ärzte in Österreich (egal ob Vertreter der konventionellen oder homöopathischen Medizin) sollten sich an die medizinischen Leitlinien der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (OEGAM) halten, wonach bei unkomplizierten Mittelohrentzündungen eine sofortige antibiotische Therapie nicht erforderlich ist. Die Diagnose kann nur durch einen Arzt oder eine Ärztin erstellt werden.

 

Bild von Dr. Erfried Pichler zur honorarfreien Verwendung (Copyright: DeSt)

Homöopathie bei Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen – aktuelle Studie

Laut Robert Koch-Institut leiden 26 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter mindestens einer atopischen Erkrankung (Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Neurodermitis) [1]. Hilfe für Betroffene bietet laut einer aktuellen Studie auch die Homöopathie [2].  Die Autoren schlossen einerseits 325 Kinder unter 14 Jahren in ihre Untersuchung ein, die aufgrund einer atopischen Erkrankung in der Homöopathischen Klinik des Campo di Marte Provinzhospitals in Lucca (Italien) behandelt wurden. Zusätzlich wurde eine Langzeitanalyse von 107 PatientInnen vorgenommen, deren Behandlung durchschnittlich 7,4 Jahre zurück lag.

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Parlamentarische Bürgerinitiative: Homöopathie als Kassenleistung

30.000 Österreicherinnen und Österreicher haben ihre Stimme bereits abgegeben. Sie unterstützen mit ihrer Unterschrift die Ziele der parlamentarischen Bürgerinitiative „Homöopathie als Kassenleistung“, die in der vergangenen Woche der Präsidentin des Nationalrates, Doris Bures, übergeben wurde. Wer beabsichtigt, ebenfalls diese Initiative zu unterstützen, kann das mit seiner Unterschrift tun: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00108/index.shtml

„Wir danken für Ihr Engagement und werden Ihren Antrag gerne im Parlament beraten“, verspricht Nationalratspräsidentin Doris Bures bei der Übergabe der Unterstützungserklärungen am vergangenen Donnerstag im Wiener Parlament. Die Botschafter sind zuversichtlich: Dr. Bernhard Zauner, Dr. Erfried Pichler und Univ. Prof. Dr. Michael Frass – allesamt namhafte Experten der homöopathischen Medizin: „Die Homöopathie ist in Österreich die bei weitem bekannteste und beliebteste komplementärmedizinische Heilmethode. Tausende Österreicherinnen und Österreicher lassen sich regelmäßig homöopathisch behandeln bzw. wenden homöopathische Arzneien an*. Wir werden nichts unversucht lassen, uns für die Rechte und Anliegen unserer Patientinnen und Patienten einzusetzen!“

Ziel der parlamentarischen Bürgerinitiative
•  Übernahme der Kosten für die homöopathische Behandlung bzw. Refundierung der Leistungen durch die Krankenkasse am Beispiel „Psychotherapie“ (hier werden € 40,- pro Sitzung refundiert)
•  Bessere Anerkennung und Integration der Homöopathie im österreichischen Gesundheitssystem
•  Unterstützung aus dem Wissenschaftsministerium bei der Integration der Homöopathie/Komplementärmedizin in die Ausbildung von MedizinstudentInnen
•  Finanzielle Unterstützung für die Forschung im Bereich der Homöopathie
Auch die VolksvertreterInnen beziehen Stellung:

Dr. Eva Mückstein, Abgeordnete zum Nationalrat, Gesundheitssprecherin der GRÜNEN:
„Die GRÜNEN befürworten eine ganzheitliche Medizin, die den Menschen unter Einbeziehung seiner gesamten Persönlichkeit und als soziales Wesen zum Gegenstand therapeutischer Bemühungen macht. Sinnvolle Komplementärmedizin – dazu gehört die Homöopathie – sollte einkommensunabhängig allen PatientInnen zugänglich gemacht werden. Deshalb unterstütze ich die Petition zur Kassenfinanzierung der homöopathischen Behandlung.  Wichtig ist mir auch, dass die Forschung zur Wirksamkeit und zu den Anwendungsmöglichkeiten gefördert und finanziert wird. Auch sollten ÄrztInnen schon in der Ausbildung die homöopathische Behandlungsmethode kennenlernen.“

Josef A. Riemer, Abgeordneter zum Nationalrat, FPÖ, Mitglied des Gesundheitsauschusses: „Die FPÖ setzt sich schon seit Jahren für eine integrative Medizin ein, die den Menschen und nicht die Symptombehandlung in den Mittelpunkt stellt. Dass dabei auch die Homöopathie, als beliebteste komplementärmedizinische Methode, zum Einsatz kommt und auch von den Kassen refundiert wird, gehört zu unseren Zielen. Nicht nur, damit die Österreicherinnen und Österreicher zu ihrem Recht kommen, selbst zu entscheiden, welchen ÄrztInnen sie ihr Vertrauen schenken, auch weil der Einsatz der homöopathischen Medizin die Kosten in unserem Gesundheitssystem nachweislich senkt. Es geht nicht um Schulmedizin versus komplementäre Heilmethoden, es geht um Ganzheitsmedizin. Wir haben den Antrag, die homöopathische Medizin anzuerkennen, schon vor drei Jahren gestellt. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen und unterstützen daher diese Initiative.“

Wer beabsichtigt, ebenfalls diese Initiative zu unterstützen, kann das mit seiner Unterschrift tun: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00108/index.shtml

*[Quelle: GfK Austria: Homöopathie in Österreich, 2015, Grundgesamtheit 2.000 Personen ab 15 Jahren, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung; Auftraggeber: Dr. Peithner KG]


Zum Hintergrund:

Die Initiative  „Ja – Homöopathie als Kassenleistung“ ist ein Schulterschluss zwischen vielen Österreichischen Homöopathie-PatientInnen, der SIH (StudentInnen Initiative Homöopathie), der ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für Homöopathie) und der ÄKH (Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie). Bisher haben mehr als 30.000 UnterstützerInnen (25.000 Unterschriften auf Postkarten und 5.000 digital) ihre Erklärung abgegeben, dass sie die Forderungen der Initiative unterstützen. Sie ist aus zwei Richtungen gewachsen. Auf der einen Seite haben sich engagierte PatientInnen mit dem Wunsch an ihre homöopathischen MedizinerInnen gewandt, eine gerechte Lösung für alle jene ÖsterreicherInnen zu erreichen, die zwar einerseits das Kassensystem finanzieren, aber anderseits zufriedene Homöopathie-PatientInnen sind. Ihnen wird die Abrechnung ihrer Behandlungskosten über einen Tarifposten bei den Krankenkassen verwehrt, obwohl die Homöopathie erwiesenermaßen günstiger arbeitet als die konventionelle Medizin und die Wirksamkeit mittlerweile auch wissenschaftliche erwiesen ist.

Auf der anderen Seite gibt es bei den homöopathischen Ärztinnen und Ärzten schon seit vielen Jahren das Bestreben, Homöopathie als Kassenleistung in Österreich durchzusetzen. Dieses Vorhaben wird natürlich auch von jenen Studentinnen und Studenten der Medizin unterstützt, die sich im Studium für eine Zusatzausbildung im Bereich der Homöopathie entscheiden.

Weitere Infos: http://www.kassenleistung.at

 

Bildinformation:
Übergabe der Bürgerinitiative „Homöopathie als Kassenleistung“ an Doris Bures, Präsidentin des Nationalrates. Im Bild von links: Dr. Eva Mückstein (Gesundheitssprecherin, Nationalratsabgeordnete, Die Grünen), DI Dr. Wolfgang Pirklhuber (Sprecher für Landwirtschaft und Regionalpolitik, Sprecher für Lebensmittelsicherheit, Nationalratsabgeordneter, Die Grünen), Dr. Bernhard Zauner (Arzt für Allgemeinmedizin, Vizepräsident der Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie), Dr. Doris Bures (Nationalratspräsidentin, SPÖ), Dr. Erfried Pichler (Arzt für Allgemeinmedizin, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin), Univ.-Prof. Dr. Michael Frass (Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin, Leiter der Spezialambulanz „Homöopathie bei malignen Erkrankungen“, Univ. Klinik für Innere Medizin I, MedUni Wien/AKH Wien) und Josef A. Riemer (Mitglied des Gesundheitsausschusses, Nationalratsabgeordneter, FPÖ)

©wdw
Weitere Bilder unter http://wdw4friends.at/bildersets/bilderset_265.php

Homöopathie als Kassenleistung

Meine Stimme für Homöopathie als Kassenleistung

Laut einer 2012 veröffentlichten Studie zur Homöopathie in Österreich (vgl. GFK, 2012), ist diese endgültig in den Wohnzimmern der Österreichischen Familien angekommen. Jede zweite Österreicherin und jeder zweite Österreicher über 15 Jahren nutzt Homöopathische Arzneien, über 60 Prozent der ÖsterreicherInnen setzen großes Vertrauen in die Leistungen der Homöopathischen Medizin, die in Österreich ausschließlich von speziell geschulten Ärzten angewandt wird.
Die Gesetzeslage entspricht dieser Realität nicht. So wird die Homöopathische Medizin als “Wissenschaftlich nicht erprobte Heilmethode” eingestuft, was eine Abrechnung über einen Tarifposten der Krankenkassen unmöglich macht. Und das, obwohl die Wirksamkeit der Homöopathischen Medizin nicht nur durch die vielen Hunderttausend zufriedenen Patienten, sondern auch durch unzählige wissenschaftliche Studien (vgl. Prof. Hahn, Homoeopathy: Meta-analysis of pooled clinical data) belegt und bewiesen ist.

Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie, gemeinsam mit den StudentInnen der Homöopathischen Medizin und den Homöopathischen Ärztinnen und Ärzten in Österreich, ein Umdenken in der Gesundheitspolitik und die schrittweise Einführung von Homöopathie als Kassenleistung in einer zehnjährigen Testphase. Im Anschluss an die Testphase sollen die Ergebnisse sowie die Kosten aber auch die vermuteten Einsparungen im Gesundheitswesen evaluiert und entsprechend bewertet werden.

Jetzt unterschreiben

 

Pressefrühstück: Wenn Magen & Darm rebellieren

die Initiative „Homöopathie hilft!“ und die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) laden anlässlich des Welttages der Homöopathie zum

Pressefrühstück

Wenn Magen & Darm rebellieren – 
Homöopathische Hilfe bei gastrointestinalen Problemen

Wann: Donnerstag, 9. April 2015, 10 Uhr
Wo: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
Samuel Hahnemanns Geburtstag am 10. April ist wieder ein Anlass, Neuigkeiten aus der Homöopathie zu kommunizieren. Thema heuer: Wenn Magen & Darm rebellieren – homöopathische Hilfe bei gastrointestinalen Problemen! Zudem informieren die Veranstalter anhand einer neuen GFK-Studie über aktuelle Zahlen und Daten bezüglich der Verwendung der Homöopathie in Österreich.
Weitere Infos: www.homoeopathie.at und www.homoeopathiehilft.at

Auf dem Podium:

  • Mag. Martin Peithner, MBA, Vorsitzender des Fachausschusses OTC, Homöopathie und Phytopharmaka bei der Pharmig, Geschäftsführer der Dr. Peithner KG:
    „Neue GfK-Studie: Die Hälfte der Österreicher verwendet im Krankheitsfall homöopathische Arzneien“
  • Dr. Erfried Pichler, Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Klagenfurt und Wien, Leiter der komplementärmedizinischen Ambulanz der Kinderonkologie Klagenfurt und Präsident der ÖGHM:
    „Akute und chronische Magen-/Darmerkrankungen homöopathisch behandeln“
  • Dr. Gloria Kozel, Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Graz:
    „Wenn Essen krank macht – Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien“
  • Dr. Wolfgang Jezek, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Arzt für Homöopathie in Wien:
    „Magen, Darm & Psyche – wenn das Verdauungssystem reagiert“
  • Univ. Prof. Dr. Michael Frass, Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin in Wien:
    Homöopathie wirkt  – nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie“

Moderiert wird das Gespräch von Mag. pharm. Sabine Lexer, Apothekerin in der St. Anna Apotheke in Wien-Meidling und Obfrau der Initiative „Homöopathie hilft!“
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme. Um Anmeldung wird gebeten unter
office@hennrich-pr.at oder Tel. 01/879 99 07.

Herzliche Grüße

Daniela Hennrich