Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Constantin Hering (1800-1880)

Hering gilt als Begründer der Homöopathie in Amerika. Constantin Hering und seine Schüler werteten die Symptome geheilter Patienten aus, um Leitsymptome bzw. auch neue Wesensmerkmale der Heilmittel zu erkennen.

Jedes Prüfungssymptom eines Mittels, das mit einer klinischen Heilung bestätigt werden konnte, wurde aufgewertet. Viele klinische Indikationen wurden auf diese Weise definiert.

Hering wird die Einführung der Schlangengifte und des Begriffs der Nosoden in die Materia medica zugeschrieben.

Außerdem ist er für viele weitere Innovationen im Bereich der Homöopathie verantwortlich, wie z. B. die Beobachtung von Krankheits- bzw. Heilungsverläufen ( Heringsche Regel oder Heringsches Gesetz genannt), die Einglasmethode, Potenzieren mit Wasser, das Verdünnungsverhältnis von 1:10 und Prüfung neuer chemischer Verbindungen (z. B. Glonoium ).