Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Denkwerkstatt

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

ich möchte euch wieder sehr herzlich zu unserer nächsten DENKWERKSTATT  3/18  am Freitag 12.10. um 18h einladen. 

Thema: „Problem und Ressource – Tag- und Nachtseite von Arznei und Patient“

Diesmal wollen wir uns wieder ganz einer homöopathischen Frage zuwenden und uns mit dem Verständnis unserer Arzneien – als Sammlung von (pathologischen) Symptomen oder als Ganzheiten, als „Wesen“ – beschäftigen. Hat schon Günter Mattitsch seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Frage nach den Ressourcen im Arzneimittelbild und im Patienten eingebracht, so stellen uns besonders die Weiterentwicklungen der Homöopathie in den neuen Zugängen (Periodensystem, Pflanzentheorie von J. Scholten, die Empfindungsmethode Sankarans, der Zugang über die Evolution usw.) die Frage nach unserem Arzneiverständnis und deren Bedeutung in der Begegnung mit unseren Patienten.

Wir werden uns von 2 Seiten daran annähern:

Im ersten Teil werden wir mit Franz Swoboda unser Denken über Arzneien erkunden.  Es gibt Arzneien, die wir wenig sympathisch finden. Übel beleumundete Arzneien geben wir weniger gern einem sympathischen Menschen oder uns selbst als andere. Hat das mit der Arznei zu tun oder mit unserer Sicht? Franz bittet um Beispiele „unsympathischer“ Arzneien, damit er sich entsprechend vorbereiten kann. Bitte möglichst bald senden an f.swo@aon.at

In einem zweiten Referat werde ich mich aus der Perspektive von Erreibungsprüfungen in der sich eine Arznei von allen ihren Seiten zeigt dem Thema nähern. Wie wir möglichst wertfrei in der Anamnese fragen „was ist das für ein Mensch?“ müssen wir auch die Arznei auf ihre Ganzheit befragen. Einen besonderen Zugang dazu bietet die Erreibung, bei der eine Arznei im „roten Faden“ ihrer Thematik gleichermaßen die Leidensseite wie auch Lösungsschritte zur Heilung in uns selbst erlebbar macht.

Im Anschluss an unsere Referate suchen wir vor allem das gemeinsame Gespräch darüber. Vielleicht habt ihr auch Beispiele aus eurer eigenen Praxis, wo ihr die Arznei über die Lösungsebene einer Arznei gefunden habt?

Wir freuen uns auf den Dialog und wollen den wie immer in gegenseitiger Offenheit und Wertschätzung führen

 

Bitte vergesst nicht, euch formlos bei mir anzumelden  susanne.diez@chello.at

 

Die nächsten Termine:

DENKWERKSTATT 4/18, Fr. 7.12.18, 19.30h, ÖGHM,  Ethik – und ihre Relevanz für die Homöopathie in aktuellen Fragestellungen, Susanne Diez

DENKWERKSTATT 1/19, Fr. 22.2.19, 18h, ÖGHM, Thema und Referent noch offen