Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Arzneimittelprüfung

An einer Arzneimittelprüfung nehmen gesunde Testpersonen eine (ihnen unbekannte) Arznei ein und registrieren nach einer Vorlaufzeit noch ohne Arznei alle auftretenden Symptome. Die Symptome werden in Geist-Gemütssymptome (z. B. Erregung, Angst etc.), körperliche Allgemeinsymptome (Appetit, Durst , Schlaf etc.) und Lokalsymptome (z.B: Nachtschweiß an Händen und Füssen, Herzklopfen) unterteilt.

Diese Symptome werden vom Prüfleiter gesammelt, veröffentlicht und dann eventuell in eine Arzneimittellehre oder in ein Repertorium aufgenommen. Durch neue und wiederholte Arzneimittelprüfungen werden die Arzneimittellehren ständig erweitert. Derzeit werden über 5000 homöopathische Arzneien verwendet.