Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Ist Homöopathie eine wissenschaftlich anerkannte Heilmethode?

Es gab immer schon Studien pro und kontra Homöopathie. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Homöopathie einem anderen wissenschaftlich Konzept folgt, als jenem der derzeit offiziell anerkannten naturwissenschaftlichen Wissenschaft (und Medizin), die den Menschen (grob gesprochen) auf seine materiellen Bedingungen reduziert. Geist und Seele sowie die Ganzheit des Menschen sind aber nicht mit den Kriterien einer mechanistischen Auffassung der Welt fassbar.

Homöopathen bekennen sich zu eben dieser Ganzheit des Menschen in allen seinen Bezügen und behandeln auf dieser Basis, die sich heute ebenso bewährt wie vor 200 Jahren. Homöopathie schließt dabei einen naturwissenschaftlichen Denkansatz nicht aus, verlangt aber, dieses Herangehen als eine Möglichkeit (vor allem der Notfallsintervention) zu sehen und nicht als die allgemeingültige Lösung zur Behandlung von Krankheiten. Auch die Homöopathie ist heute eine von mehreren Möglichkeiten, mit Krankheitsbewältigung sinnvoll und verantwortungsvoll umzugehen.

Die therapeutischen Erfolge der Homöopathie sind in vielen Studien, im Labor bei Versuchen an Kaulquappen ausreichend belegt worden.

Wir homöopathischen Ärzte Österreichs stellen die Wirksamkeit der Homöopathie in der Praxis täglich von neuem unter Beweis. Wir begleiten mit dieser Heilmethode in homöopathischen Ambulanzen an verschiedenen Krankenhäusern gemeinsam mit den schulmedizinischen Kollegen krebskranke und chronisch kranke Patienten.
Verschiedene Studien der Berliner Charite zeigten an großen Patientenzahlen, dass die Homöopathie in der Praxis einer konventionellen Behandlung mindestens ebenbürtig, zum Teil sogar überlegen ist.