Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Ohrenentzündung: Behandlungsfehler und Warnung vor Selbstmedikation

Juni 1, 2017 von

In Italien ist ein siebenjähriger Bub – nach 15 Tagen der Erkrankung – an einer Hirnentzündung infolge einer beidseitigen Mittelohrentzündung verstorben. Die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) ist bestürzt über dieses dramatische Ereignis und nimmt diesen traurigen Fall zum Anlass wieder einmal darauf hinzuweisen, dass Krankheiten generell sehr ernst genommen werden müssen.

Die Eltern haben dem Bub die lebensrettenden Antibiotika verweigert, der Homöopath habe die Eltern davor gewarnt, ihren Sohn ins Krankenhaus zu bringen, so lauten die Berichte in der italienischen Presse. „Hier liegt offenbar ein massiver Behandlungsfehler vor“, so Dr. Erfried Pichler, Präsident der ÖGHM, Allgemeinmediziner und Leiter der Ambulanz der Kinderonkologie im Klinikum Klagenfurt. „Antibiotika wären in diesem Fall notwendig gewesen. Es ist auch nicht verständlich, dass der Bub 15 Tage lang ohne erfolgreiche Behandlung in einen immer schlechter werdenden Zustand geriet, ohne dass entsprechend gehandelt wurde. Das ist mit unserem ärztlichen Selbstverständnis nicht vereinbar. Meiner Erfahrung nach bringen homöopathische Interventionen mit homöopathischen Arzneimitteln Verbesserungen innerhalb von Stunden. Und wenn sich keine Besserung einstellt, muss selbstverständlich eine weitere Abklärung der Krankheit und eventuell eine Änderung der Therapie erfolgen.“

In Österreich verfügen alle Homöopathen auch über eine allgemeinmedizinische, sogar häufig auch fachärztliche Ausbildung. „Der homöopathiekundige Arzt entscheidet dann, ob er mit homöopathischen Arzneien oder mit konventionellen Medikamenten behandelt“, so Pichler weiter. Prinzipiell gelte: 80 Prozent aller Ohrenentzündungen würden durch Viren ausgelöst werden. Hier helfen bekanntlich keine Antibiotika. Ob zur Schmerzlinderung und zur Abschwellung homöopathische oder konventionelle Arzneien eingesetzt werden, bleibe dem Arzt überlassen. Die konventionelle Medizin empfiehlt zur Behandlung von Mittelohrentzündungen den Einsatz von Schmerzmitteln und Nasentropfen. Nur wenn eine bakterielle Infektion vorliegt, also in 20 Prozent der Fälle, kommen Antibiotika zum Einsatz. Die Homöopathie – als individualisierte Therapie – hat verschiedene Mittel zu bieten: Belladonna, Apis, Phytolacca, um nur einige zu nennen. Dennoch warnt die ÖGHM an dieser Stelle vor Selbstmedikation. Pichler: „Wir können allen Eltern nur raten: bei Ohrenschmerzen sofort mit dem Kind zum Arzt!“  Alle Ärzte in Österreich (egal ob Vertreter der konventionellen oder homöopathischen Medizin) sollten sich an die medizinischen Leitlinien der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (OEGAM) halten, wonach bei unkomplizierten Mittelohrentzündungen eine sofortige antibiotische Therapie nicht erforderlich ist. Die Diagnose kann nur durch einen Arzt oder eine Ärztin erstellt werden.

 

Bild von Dr. Erfried Pichler zur honorarfreien Verwendung (Copyright: DeSt)


Parlamentarische Bürgerinitiative: Homöopathie als Kassenleistung

Oktober 18, 2016 von

30.000 Österreicherinnen und Österreicher haben ihre Stimme bereits abgegeben. Sie unterstützen mit ihrer Unterschrift die Ziele der parlamentarischen Bürgerinitiative „Homöopathie als Kassenleistung“, die in der vergangenen Woche der Präsidentin des Nationalrates, Doris Bures, übergeben wurde. Wer beabsichtigt, ebenfalls diese Initiative zu unterstützen, kann das mit seiner Unterschrift tun: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00108/index.shtml

„Wir danken für Ihr Engagement und werden Ihren Antrag gerne im Parlament beraten“, verspricht Nationalratspräsidentin Doris Bures bei der Übergabe der Unterstützungserklärungen am vergangenen Donnerstag im Wiener Parlament. Die Botschafter sind zuversichtlich: Dr. Bernhard Zauner, Dr. Erfried Pichler und Univ. Prof. Dr. Michael Frass – allesamt namhafte Experten der homöopathischen Medizin: „Die Homöopathie ist in Österreich die bei weitem bekannteste und beliebteste komplementärmedizinische Heilmethode. Tausende Österreicherinnen und Österreicher lassen sich regelmäßig homöopathisch behandeln bzw. wenden homöopathische Arzneien an*. Wir werden nichts unversucht lassen, uns für die Rechte und Anliegen unserer Patientinnen und Patienten einzusetzen!“

Ziel der parlamentarischen Bürgerinitiative
•  Übernahme der Kosten für die homöopathische Behandlung bzw. Refundierung der Leistungen durch die Krankenkasse am Beispiel „Psychotherapie“ (hier werden € 40,- pro Sitzung refundiert)
•  Bessere Anerkennung und Integration der Homöopathie im österreichischen Gesundheitssystem
•  Unterstützung aus dem Wissenschaftsministerium bei der Integration der Homöopathie/Komplementärmedizin in die Ausbildung von MedizinstudentInnen
•  Finanzielle Unterstützung für die Forschung im Bereich der Homöopathie
Auch die VolksvertreterInnen beziehen Stellung:

Dr. Eva Mückstein, Abgeordnete zum Nationalrat, Gesundheitssprecherin der GRÜNEN:
„Die GRÜNEN befürworten eine ganzheitliche Medizin, die den Menschen unter Einbeziehung seiner gesamten Persönlichkeit und als soziales Wesen zum Gegenstand therapeutischer Bemühungen macht. Sinnvolle Komplementärmedizin – dazu gehört die Homöopathie – sollte einkommensunabhängig allen PatientInnen zugänglich gemacht werden. Deshalb unterstütze ich die Petition zur Kassenfinanzierung der homöopathischen Behandlung.  Wichtig ist mir auch, dass die Forschung zur Wirksamkeit und zu den Anwendungsmöglichkeiten gefördert und finanziert wird. Auch sollten ÄrztInnen schon in der Ausbildung die homöopathische Behandlungsmethode kennenlernen.“

Josef A. Riemer, Abgeordneter zum Nationalrat, FPÖ, Mitglied des Gesundheitsauschusses: „Die FPÖ setzt sich schon seit Jahren für eine integrative Medizin ein, die den Menschen und nicht die Symptombehandlung in den Mittelpunkt stellt. Dass dabei auch die Homöopathie, als beliebteste komplementärmedizinische Methode, zum Einsatz kommt und auch von den Kassen refundiert wird, gehört zu unseren Zielen. Nicht nur, damit die Österreicherinnen und Österreicher zu ihrem Recht kommen, selbst zu entscheiden, welchen ÄrztInnen sie ihr Vertrauen schenken, auch weil der Einsatz der homöopathischen Medizin die Kosten in unserem Gesundheitssystem nachweislich senkt. Es geht nicht um Schulmedizin versus komplementäre Heilmethoden, es geht um Ganzheitsmedizin. Wir haben den Antrag, die homöopathische Medizin anzuerkennen, schon vor drei Jahren gestellt. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen und unterstützen daher diese Initiative.“

Wer beabsichtigt, ebenfalls diese Initiative zu unterstützen, kann das mit seiner Unterschrift tun: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00108/index.shtml

*[Quelle: GfK Austria: Homöopathie in Österreich, 2015, Grundgesamtheit 2.000 Personen ab 15 Jahren, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung; Auftraggeber: Dr. Peithner KG]


Zum Hintergrund:

Die Initiative  „Ja – Homöopathie als Kassenleistung“ ist ein Schulterschluss zwischen vielen Österreichischen Homöopathie-PatientInnen, der SIH (StudentInnen Initiative Homöopathie), der ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für Homöopathie) und der ÄKH (Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie). Bisher haben mehr als 30.000 UnterstützerInnen (25.000 Unterschriften auf Postkarten und 5.000 digital) ihre Erklärung abgegeben, dass sie die Forderungen der Initiative unterstützen. Sie ist aus zwei Richtungen gewachsen. Auf der einen Seite haben sich engagierte PatientInnen mit dem Wunsch an ihre homöopathischen MedizinerInnen gewandt, eine gerechte Lösung für alle jene ÖsterreicherInnen zu erreichen, die zwar einerseits das Kassensystem finanzieren, aber anderseits zufriedene Homöopathie-PatientInnen sind. Ihnen wird die Abrechnung ihrer Behandlungskosten über einen Tarifposten bei den Krankenkassen verwehrt, obwohl die Homöopathie erwiesenermaßen günstiger arbeitet als die konventionelle Medizin und die Wirksamkeit mittlerweile auch wissenschaftliche erwiesen ist.

Auf der anderen Seite gibt es bei den homöopathischen Ärztinnen und Ärzten schon seit vielen Jahren das Bestreben, Homöopathie als Kassenleistung in Österreich durchzusetzen. Dieses Vorhaben wird natürlich auch von jenen Studentinnen und Studenten der Medizin unterstützt, die sich im Studium für eine Zusatzausbildung im Bereich der Homöopathie entscheiden.

Weitere Infos: http://www.kassenleistung.at

 

Bildinformation:
Übergabe der Bürgerinitiative „Homöopathie als Kassenleistung“ an Doris Bures, Präsidentin des Nationalrates. Im Bild von links: Dr. Eva Mückstein (Gesundheitssprecherin, Nationalratsabgeordnete, Die Grünen), DI Dr. Wolfgang Pirklhuber (Sprecher für Landwirtschaft und Regionalpolitik, Sprecher für Lebensmittelsicherheit, Nationalratsabgeordneter, Die Grünen), Dr. Bernhard Zauner (Arzt für Allgemeinmedizin, Vizepräsident der Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie), Dr. Doris Bures (Nationalratspräsidentin, SPÖ), Dr. Erfried Pichler (Arzt für Allgemeinmedizin, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin), Univ.-Prof. Dr. Michael Frass (Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin, Leiter der Spezialambulanz „Homöopathie bei malignen Erkrankungen“, Univ. Klinik für Innere Medizin I, MedUni Wien/AKH Wien) und Josef A. Riemer (Mitglied des Gesundheitsausschusses, Nationalratsabgeordneter, FPÖ)

©wdw
Weitere Bilder unter http://wdw4friends.at/bildersets/bilderset_265.php


Dr. Peithner Sonderpreis für Forschung in der Homöopathie 2014: Jungärztin aus Oberösterreich für Diplomarbeit ausgezeichnet

Mai 7, 2015 von

Wien, 20.4. 2015. Am Samstag, dem 18. April, wurde im Rahmen einer Feier der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) der Dr. Peithner Sonderpreis für Forschung in der Homöopathie 2014 verliehen. Die Preisträgerin, Dr. Magdalena Rumpl, beleuchtete in ihrer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien alle Homöopathie-Studien der Jahre 2008 bis 2012.

Am Samstag, dem 18. April überreichten Mag. Martin Peithner, Geschäftsführer der Dr. Peithner KG und Vorsitzender des Ausschusses OTC, Homöopathie und Phytopharmaka bei der Pharmig, und Dr. Anton Rohrer, Allgemeinmediziner und Homöopath, den mit
3.000,– Euro dotierten Dr. Peithner Sonderpreis für Forschung in der Homöopathie der frisch gebackenen Ärztin Dr. Magdalena Rumpl. In ihrer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien analysierte sie alle verfügbaren Studien zur Wirkung der Homöopathie, die in den Jahren 2008 bis 2012 erschienen sind. Der systematische Review ist Teil einer groß angelegten Metaanalyse unter der Leitung von Universitätsprofessor Dr. Michael Frass und Universitätsprofessor Dr. Michael Kundi.

Peithner: „Eine hervorragende Arbeit, die – im Gegensatz zur kürzlich zum wiederholten Male publizierten Australischen Studie – alle Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens erfüllt. So wurde u.a. eine vollständige Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung aller randomisiert kontrollierten Studien durchgeführt, die im fraglichen Zeitraum erstellt wurden, wie dies bei einem systematischen Review eigentlich üblich ist.“ (mehr …)


Pressefrühstück: Wenn Magen & Darm rebellieren

März 19, 2015 von

die Initiative „Homöopathie hilft!“ und die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) laden anlässlich des Welttages der Homöopathie zum

Pressefrühstück

Wenn Magen & Darm rebellieren – 
Homöopathische Hilfe bei gastrointestinalen Problemen

Wann: Donnerstag, 9. April 2015, 10 Uhr
Wo: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
Samuel Hahnemanns Geburtstag am 10. April ist wieder ein Anlass, Neuigkeiten aus der Homöopathie zu kommunizieren. Thema heuer: Wenn Magen & Darm rebellieren – homöopathische Hilfe bei gastrointestinalen Problemen! Zudem informieren die Veranstalter anhand einer neuen GFK-Studie über aktuelle Zahlen und Daten bezüglich der Verwendung der Homöopathie in Österreich.
Weitere Infos: www.homoeopathie.at und www.homoeopathiehilft.at

Auf dem Podium:

  • Mag. Martin Peithner, MBA, Vorsitzender des Fachausschusses OTC, Homöopathie und Phytopharmaka bei der Pharmig, Geschäftsführer der Dr. Peithner KG:
    „Neue GfK-Studie: Die Hälfte der Österreicher verwendet im Krankheitsfall homöopathische Arzneien“
  • Dr. Erfried Pichler, Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Klagenfurt und Wien, Leiter der komplementärmedizinischen Ambulanz der Kinderonkologie Klagenfurt und Präsident der ÖGHM:
    „Akute und chronische Magen-/Darmerkrankungen homöopathisch behandeln“
  • Dr. Gloria Kozel, Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Graz:
    „Wenn Essen krank macht – Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien“
  • Dr. Wolfgang Jezek, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Arzt für Homöopathie in Wien:
    „Magen, Darm & Psyche – wenn das Verdauungssystem reagiert“
  • Univ. Prof. Dr. Michael Frass, Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin in Wien:
    Homöopathie wirkt  – nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie“

Moderiert wird das Gespräch von Mag. pharm. Sabine Lexer, Apothekerin in der St. Anna Apotheke in Wien-Meidling und Obfrau der Initiative „Homöopathie hilft!“
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme. Um Anmeldung wird gebeten unter
office@hennrich-pr.at oder Tel. 01/879 99 07.

Herzliche Grüße

Daniela Hennrich


Tag der Homöopathie: Wenn Magen & Darm rebellieren

März 19, 2015 von

Kostenloser Vortragsabend

 Termin: Mittwoch, 15. April 2015, 18-20.30 Uhr

Ort: Don Bosco Haus, 1130 Wien, St. Veit-Gasse 25, www.dbh.at

Programm als PDF-Download

Anlässlich des Tages der Homöopathie lädt die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) in Kooperation mit der Initiative „Homöopathie hilft!“ zum Vortragsabend ins Don Bosco Haus zum Thema „Wenn Magen & Darm rebellieren – homöopathische Hilfe bei gastrointestinalen Problemen“.

Es informieren Sie:

  • Dr. Ilse Fleck-Vaclavik, Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Perchtoldsdorf:
    „Akute und chronische Magen-/Darmerkrankungen homöopathisch behandeln“
  • Dr. Katrin Strauch, Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Wien:
    „Wenn Essen krank macht – Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien“
  • Dr. Wolfgang Jezek, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Homöopath in Wien:
    „Magen, Darm & Psyche – wenn das Verdauungssystem reagiert“

 

Moderation: Schauspielerin Gigga Neunteufel wird in der Rolle als Melanie Hahnemann, zweite Ehefrau von Samuel Hahnemann, den Charakter des Homöopathie-Begründers näher bringen und Anekdoten aus seinem Leben erzählen.

Eintritt frei!
Um unverbindliche Anmeldung wird gebeten mit Namen und Personenanzahl telefonisch oder per SMS an 0664/425 00 54 oder per E-Mail an initiative@homoeopathiehilft.at

Anfahrt: Kostenlose Parkmöglichkeiten direkt vor dem Don Bosco Haus.

Öffentliche Verkehrsmittel: U4-Station „Unter St. Veit“ (zu Fuß ca. 7 Gehminuten), Straßenbahnlinie 58 – Station „Verbindungsbahn

 

Anreise2

 

 

 


Wirksame Hilfe gegen den Winterblues

Januar 27, 2015 von

Klirrende Kälte, mieses Wetter und wenig Sonne – da kommt kaum Freude auf. Mehr als 200.000 Menschen in Österreich leiden in der kalten Jahreszeit an saisonal bedingter Depression. Das ist das Ergebnis einer epidemiologischen Studie an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MedUni Wien. Dr. Wolfgang Jezek, Psychiater und Experte für homöopathische Medizin in Wien, gibt wertvolle Tipps, um den Winter ohne Blues zu überstehen.

Unter der saloppen Bezeichnung „Winterblues“ verstehen wir vorübergehende depressive Verstimmungen bis hin zu ernsthaften Depressionen. Neben den bekannten Symptomen einer Depression kommen bei der „saisonal abhängigen Depression“ noch einige charakteristische Beschwerden dazu: erhöhtes Schlafbedürfnis, vermehrter Appetit (v.a. auf Süßes), Gewichtszunahme. Länger anhaltende Depressionen und solche, die jedes Jahr wiederkehren, bedürfen einer Behandlung. (mehr …)


Dr. Erfried Pichler wieder als Präsident der ÖGHM gewählt

Oktober 8, 2014 von

Primäres Ziel: Homöopathie als Kassenleistung

Der Allgemeinmediziner und Leiter der homöopathischen Ambulanz an der Abteilung für Kinderonkologie des LKH Klagenfurt, Dr. Erfried Pichler, wurde auch für die nächste Amtsperiode zum Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM), der größten Vereinigung homöopathischer Ärzte Österreichs, gewählt. Pichlers wichtigstes Ziel ist die Homöopathische Medizin in Österreich in das staatliche Gesundheitssystem zu integrieren und als wissenschaftliche medizinische Behandlungsmethode weiter etablieren. (mehr …)


Grippale Infekte homöopathisch behandeln

September 23, 2014 von

initiativeKOSTENLOSER VORTRAGSABEND

Grippale Infekte homöopathisch behandeln

Dienstag, 21. Oktober 2014

Beginn: 18.30 Uhr

BKS-Saal, St. Veiter Ring 53, in Klagenfurt

Husten, Schnupfen, Heiserkeit? Homöopathie ist in Kärnten die beliebteste und bekannteste komplementäre Heilmethode.

Häufige Indikationen sind Erkältungskrankheiten – denn homöopathische Arzneimittel regen die körpereigenen Abwehrmechanismen an, haben ein geringes Nebenwirkungsrisiko und zeigen keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln.

Nach welchen Prinzip die Homöopathie funktioniert und welche homöopathische Arzneien bei welchen Erkältungsbeschwerden am besten helfen, erklärt der Präsident der österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin (ÖGHM) Dr. Erfried Pichler am 21. Oktober, 18.30 Uhr im BKS-Saal, St. Veiter Ring 53, in Klagenfurt.

Anmeldung bei der Initiative „Homöopathie hilft!“, mit Namen, Ortsangabe und Personenanzahl
per SMS an Tel. 0664/425 00 54 oder
per E-Mail: initiative@homoeopathiehilft.at

Eintritt frei!

Weitere Infos:

www.homoeopathiehilft.at


Dr. Peithner Preis für Forschung in der Homöopathie 2013: Arzt aus Niederösterreich zum zweiten Mal ausgezeichnet

April 9, 2014 von

Am Samstag, dem 5. April, wurde im Rahmen einer Feier der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) der Dr. Peithner Preis für Forschung in der Homöopathie 2013 verliehen. Der Preisträger Dr. Jörg Hildebrandt wurde für seine Arbeit zur Vergleichbarkeit von Arzneimittelselbsterfahrungen ausgezeichnet.

Mag. Martin Peithner, Geschäftsführer der Dr. Peithner KG, und Dr. Michael Hajek, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) überreichten den mit EUR 3.000,– dotierten Dr. Peithner Preis für Forschung in der Homöopathie an den St. Pöltner Arzt Dr. Jörg Hildebrandt. Seine Arbeit über die Vergleichbarkeit von Arzneimittelselbsterfahrungen (AMSE) überzeugte die Jury. Peithner: „Dr. Hildebrandt hat mit seiner Studie einen wichtigen Beitrag für die Grundlagenforschung in der Homöopathie geleistet. Wir freuen uns, ihm diese Auszeichnung nun bereits zum zweiten Mal überreichen zu können.“ (mehr …)


Homöopathie lindert körperlichen und psychischen Schmerz

April 9, 2014 von

Sehr geehrte Redakteurinnen, sehr geehrte Redakteure,

anlässlich des Geburtstages von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, luden der Verein Initiative „Homöopathie hilft!“ und die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) zum heutigen Pressefrühstück. Es wäre sehr schön, wenn Sie die nachfolgende Pressemeldung und die Termine zum Tag der Homöopathie in Ihrem Medium unterbringen können.

Die Pressemappe finden Sie hier als PDF zum Download:

http://hennrich-pr.at/upload/editor/Pressemappe_Homoeopathie_08_04_14.pdf

Im Anhang finden Sie Fotos zur honorarfreien Verwendung. Weitere Fotos schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage bzw. finden Sie die Bilder des heutigen Pressefrühstücks unter:

https://fotodienst.pressetext.com/album/3323

Herzliche Grüße
Daniela Hennrich

Hennrich.PR
Agentur für Gesundheit und Kommunikation
Bergmillergasse 6/Top 35
A-1140 Wien
Tel. +43 1 879 99 07-0
Fax +43 1 879 99 07-50
Mail: office@hennrich-pr.at
www.hennrich-pr.at

Homöopathie lindert körperlichen und psychischen Schmerz

Viele Krankheiten und Beschwerden lassen sich mit Homöopathie wirksam und nebenwirkungsarm behandeln. Dies gilt sowohl für körperliche als auch psychische Schmerzzustände – egal ob akut (z.B. nach Sportverletzungen), chronisch (etwa aufgrund von Abnützungserscheinungen) oder nach traumatischen Erlebnissen.

Die Homöopathie verfügt über ein breites Armamentarium zur Linderung von Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule – z.B. Rücken- und Gelenkschmerzen. „Diese Behandlung ist insbesondere für chronische Erkrankungen sinnvoll, aber auch für sogenannte Autoimmunerkrankungen wie etwa bestimmte rheumatische Erkrankungen“, erklärt Dr. Peter-Kurt Österreicher, MSc, Ganzheitsmediziner und Leiter des Referats für Komplementärmedizin der Ärztekammer Niederösterreich. Durch konsequente homöopathische Therapie gelingt es häufig, die – oft von schweren Nebenwirkungen begleiteten – „schulmedizinischen“ Medikamente zu reduzieren, sei es durch eine Verringerung ihrer Anzahl oder ihrer Dosis. So manche dieser Therapien wird dadurch erst erträglich oder möglich. In der Frühphase chronischer Erkrankungen kann durch Homöopathika vielfach eine Umstimmung herbeigeführt und so die Chronifizierung einer Erkrankung verhindert werden.

Wirksame und gut verträgliche Alternative

Auch bei leichten bis mäßigen Sportverletzungen, die mit akuten Schmerzen und Schwellungen einhergehen, bewähren sich homöopathische Arzneien. „So konnte in einer großen Studie1 mit 449 PatientInnen nach Verstauchung des Sprunggelenkes nachgewiesen werden, dass Traumeel® – eine Kombination bewährter homöopathischer Wirkstoffe – eine wirksame und gut verträgliche Alternative zu den häufig eingesetzten nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR) darstellt“, berichtet Prim. Univ. Prof. Dr. Karl-Peter Benedetto, Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des LKH Feldkirch. Die mehrmals tägliche lokale Anwendung von Traumeel® oder Diclofenac führte zu vergleichbaren Ergebnissen bezüglich Schmerzlinderung, Abnahme der Schwellung, Bewegungsfähigkeit und Funktionalität des Sprunggelenkes  sowie Verträglichkeit.

Psychische Belastungen homöopathisch aufarbeiten

„Sexuelle Übergriffe, schwere Krankheiten, wie Krebs oder Verwicklung in lebensbedrohende Unfälle, Verlust des Partners durch Scheidung und Tod können unsere Seelenzustände massiv erschüttern“, weiß Dr. Erfried Pichler, Arzt für Allgemeinmedizin, Homöopathie und Chirotherapie sowie Präsident der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin (ÖGHM). Solche Ereignisse können „tief in den Knochen“ sitzen und zu Angstreaktionen bis hin zu Panikanfällen führen. Diese reichen von Unsicherheit auf den Schiern nach einem Schiunfall, oder Angst beim Autofahren nach Verkehrsunfällen oder Angstzuständen, wenn es sich um die eigene Gesundheit oder die anderer Personen handelt. „Die Beruhigung dieser unangenehmen Seelenzustände ist auch eine Domäne der ärztlichen Homöopathie“, so Dr. Pichler. Sie kennt besonders drei wichtige Arzneien, wenn Menschen durch den Anblick eines Unfalls oder das Erleben eines anderen negativen Ereignisses akut in eine seelische Traumatisierung verfallen: Blauer Eisenhut (Aconitum napellus), Calcium und Opium. In diesen Fällen ist mit einer C30-Potenz häufig eine rasche Linderung und Entspannung erreichbar. Bei länger zurückliegenden dramatischen Ereignissen ist meist eine längere Behandlungsdauer erforderlich.

Neue Studien belegen Wirksamkeit

Homöopathie genießt in der europäischen Bevölkerung hohes Vertrauen, wie aus dem 2012 erschienenen CAMbrella Report2 von CAMbrella, dem ersten EU-finanzierten Forschungsprojekt zu komplementärer und alternativer Medizin (CAM), hervorgeht. Ungeachtet dessen versuchen Skeptiker mit hohem Aufwand, die Homöopathie systematisch in Misskredit zu bringen. Dazu wird häufig eine 2005 in „The Lancet“3 publizierte Metaanalyse zitiert, wonach Homöopathie nicht besser wirke als Placebo. „Im Nachhinein wurden jedoch beträchtliche methodische Mängel dieser Metaanalyse bekannt: Aus insgesamt 110 Studien – davon 27 mit hoher Qualität – wurden nur acht Arbeiten ausgewählt, wobei erst nach zwei Jahren publik wurde, um welche Studien es sich dabei gehandelt hatte“, erläutert Dr. Thomas Peinbauer, Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie, Präsident des European Committee for Homeopathy (ECH).

Eine erst kürzlich publizierte Auswertung4 von Metaanalysen gepoolter Daten aus Placebo-kontrollierten klinischen Studien stellt der Homöopathie hingegen ein ausgezeichnetes Zeugnis aus. Studienautor Robert G. Hahn, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der schwedischen Universität Linköping, kam zu folgenden Kernaussagen:

  • Um den Schluss ziehen zu können, dass Homöopathie einer klinischen Wirkung entbehrt, müssten 90 Prozent der vorhandenen klinischen Studien außer Acht gelassen werden. Alternativ müssten fehlerhafte statistische Methoden angewendet werden.
  • Die Methode des „Funnel Plot“ – die für die 2005 in „The Lancet“ publizierte Metaanalyse verwendet worden war – erwies sich für die Analyse heterogener Datensätze, wie dies bei der Homöopathie der Fall ist, als fehlerhaft und ist daher ungeeignet.
  • LeserInnen dieser Literatur sollten sich bewusst sein, dass Ideologie in diesen Metaanalysen eine Rolle spielt.

Weitere Infos: www.homoeopathiehilft.at und www.homoeopathie.at

 Literatur:

1)  De Vega CG, et al. Annals of Rheumatic Diseases 2012;Vol. 71:Supp. III (SAT0423).
2)  Walach H, et al. Insights into the Current Situation of CAM in Europe: Major Findings of the EU Project CAMbrella, Forschende Komplementärmedizin 2012;19, Suppl. 2;
http://www.cambrella.eu/home.php?il=205&l=deu
3)  Shang A, et al. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. The Lancet 2005;366(9487):726-732.
4)  Hahn RG, Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data. Forschende Komplementärmedizin 2013;20:376-381. (mehr …)