Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

ÖGHM-Statement zum Thema Impfen

Im Rahmen der Weiterbildung zum ÖÄK Diplom Homöopathie ist das Thema Impfen kein Teil des Curriculums. Die teilnehmenden KollegInnen sind ausgebildete SchulmedizinerInnen, die sich im Rahmen ihrer medizinischen Ausbildung mit diesem Thema ausreichend beschäftigt haben sollten und aufgrund ihres Wissens PatientInnen kompetent und nach dem Stand der Wissenschaft beraten können. Die Haltung des einzelnen Arztes/der einzelnen Ärztin bezüglich Impfungen ist somit unabhängig von seiner/ihrer homöopathischen Ausbildung. Dem in manchen Medien verbreiteten Vorurteil, dass homöopathische ÄrztInnen grundsätzlich Impfgegner sind, möchten wir hier dezidiert entgegen treten.

Wir halten Schutzimpfungen für eine sehr wirksame Präventivmaßnahme gegen verschiedene Infektionskrankheiten.

Schon Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, stand der zu seiner Zeit entdeckten Pockenimpfung positiv gegenüber. Homöopathie und Impfungen schließen sich also keinesfalls aus.

Die ärztliche Homöopathie versteht sich in erster Linie als integrative Medizin. ÄrztInnen mit einem ÖÄK-Diplom für Homöopathie stellen konventionelle Medizin und Homöopathie nicht in einen Widerspruch, sondern praktizieren zum Wohl der Patienten ein Miteinander der Methoden.