Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Ordinationsinformation



  • Dr. Anton Rohrer*

    FA für Allgemeinmedizin

  • Dorfplatz 2
    8734 Großlobming
  • 03512/86886

  • nach Vereinbarung, Telefonische Sprechstunde MO-Fr 14 bis 15 Uhr

  • E-Mail: rohrer@hahnemann.at

  • „Homöopathie ist eine Lebenseinstellung“

    Medizinstudium in Graz. Spitalsausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin in Judenburg und Leoben. Seit 1985 in der Praxis in Großlobming bei Knittelfeld. Beginn der Homöopathieausbildung 1981 bei Mathias Dorcsi in Baden bei Wien. Weitere homöopathische Lehrer: Vithoulkas, Sankaran, Künzli, Klunker, Saine, Möller. Von 1996 bis 2000 Präsident der ÖGHM. In der homöopathischen Ärzteausbildung seit 1987 in Österreich, Deutschland und Ungarn tätig. Seit 1996 Universitätslektor für Homöopathie an der Medizinuniversität Graz.

    Publikationen im homöopathischen Jahrbuch Documenta, in der Zeitschrift für Klassische Homöopathie (ZKH), HIÖ, ProMed, Homoeopathic Links, sMan-rTsis, Journal of the Tibetan Medical & Astrological Institute of H.H. the Dalai Lama.

     

    Warum haben Sie Ihre Zusatzausbildung in Homöopathie begonnen?

    Während des Medizinstudiums habe ich von Homöopathie gehört und dann wurde mir empfohlen, das „Organon der Heilkunst“ von Samuel Hahnemann zu lesen. Die Medizinkritik, die Hahnemann darin gegen die damalige herkömmliche Medizin geäußert hatte, erschien mir auch heute noch berechtigt. Deshalb besuchte ich einen Kurs bei Mathias Dorcsi in Baden, der mich restlos begeistert hat. Es war seine einfühlsame Art des Umgangs mit dem Patienten und ich wusste, diese Art Medizin möchte ich auch betreiben.

     

    Hat die Homöopathie Ihre Erwartungen erfüllt?

    Ja selbstverständlich! Restlos. In meiner Praxis arbeite ich deshalb fast ausschließlich homöopathisch.

     

    Was waren Ihre schönsten Erlebnisse im Praxisalltag?

    Das ist schwer zu sagen, denn als Homöopath erlebt man jeden Tag Schönes. Ein Erlebnis ist mir sehr in Erinnerung. Es war ein Säugling mit Hodenkrebs, der Chemotherapie erhalten sollte, da nach Hodenentfernung und anschließender Lymphknotenentfernung die Tumorwerte im Blut weiter anstiegen. Durch Homöopathie konnte auf die Chemotherapie verzichtet werden. Der Patient ist heute, nach fast 20 Jahren, ein gesunder junger Mann. Das Schöne ist, dass jetzt schon die Patienten in der zweiten Generation in die Praxis kommen. Diejenigen, die ich als Kinder behandelt habe, kommen jetzt mit ihren Kindern wieder in die Praxis.

     

    Ihre Botschaft an zukünftige Homöopathinnen und Homöopathen?

    „Komm und sieh selbst“. Wenn Ihnen ein Patient besonders am Herzen liegt und die schulmedizinische Therapie nicht hilft, bewährt sich in diesem Notstand die Homöopathie.