Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Ordinationsinformation



  • Dr. Erfried Pichler*

    FA für Allgemeinmedizin

  • Herbertstr. 10
    9020 Klagenfurt
  • 0463/511573
    0650/3105222

  • Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.00 und zusätzlich am Dienstag von 16.30 bis 18.00 Uhr.


  • E-Mail: erfried.pichler@medway.at

  • Homöopathie ergänzt schulmedizinische Krebstherapien!

    Arzt für Allgemeinmedizin in Klagenfurt, seit 1997 Betreuung der homöopathischen Onkologieambulanz für Kinder am LKH Klagenfurt.
    Seit 1992 im Ausbildungsteam der ÖGHM, seit 2000 Vorstandsmitglied der ÖGHM. Zahlreiche Vorträge und Seminare im In-und Ausland, Publikationen in HIÖ, Documenta, Deutsche Zeitschrift für Onkologie.

     

    Warum haben Sie Ihre Homöopathieausbildung begonnen?

    Ich bin durch Zufall - vor ungefähr 30 Jahren - mit der Homöopathie in Kontakt gekommen. Zuerst war ich durchaus kritisch! Später habe ich diese Therapiemethode neben Chirotherapie und konventioneller Medizin immer mehr eingesetzt.

     

    Wo setzen Sie Homöopathie ein?

    Seit 1997 arbeite ich auch in der Kinderkrebsambulanz im Landeskrankenhaus Klagenfurt. Wir behandeln die an Krebs erkrankten Kinder zusätzlich zur konventionellen Therapie auch homöopathisch. In der stationären Phase der Behandlung ist es das Ziel, den Organismus zu unterstützen um mit den potenten Chemotherapeutica gut umgehen zu können und vor allem die Psyche zu stabilisieren, das seelisches Gleichgewicht wieder aufzubauen.
    In diesen sieben Jahren habe ich eine besonders wichtige Erkenntnis gefunden, die ich vor allem an die Patienten weiterzugeben versuche: Die homöopathische Behandlungsdauer der onkologischen Patienten ist nicht mit der schulmedizinischen Therapiezeit gleichzusetzen, sondern sollte noch darüber hinaus andauern, da rund ein Drittel aller Behandelten therapiebedingte organische Spätschäden aufweisen.

     

    Hat die Homöopathie Ihre Erwartungen erfüllt?

    Die Homöopathie kann viele Krankheiten heilen oder lindern, aber natürlich nicht alle.
    Dennoch: Seit über 200 Jahren sind die Behandlungserfolge der Homöopathie nachgewiesen und dies nicht nur am Menschen jeden Alters sondern auch in der Veterinärmedizin!
    Die bisherigen Erfahrungen und Behandlungsergebnisse in unserer Abteilung für Kinderonkologie sprechen definitiv für die Aufrechterhaltung dieses ganzheitsmedizinischen Therapieansatzes, das wird auch vom Leiter der Abteilung, Primarius Univ.Prof. Dr. Kaulfersch so gesehen, der Homöopathie in der Zwischenzeit als fixen Bestandteil der onkologischen Therapie betrachtet.