Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Ordinationsinformation



  • Mag.phil.Dr.med.univ. Susanne Diez*

    FA für Allgemeinmedizin

  • Geylingg.11/5
    1130 Wien
  • 01/876 68 79

  • nach telefonischer Vereinbarung

    telefonische Sprechstunde: Mo 12.30 bis 13.00 persönlich,

    zu allen anderen Zeiten sprechen Sie bitte auf Band, ich rufe sobald als möglich zurück


  • E-Mail: susanne.diez@chello.at

  • "Jede Krankheit ist auch Lebensimpuls!"

    Geboren 1956 in Wien; verheiratet mit Dr. Werner Diez, Facharzt für Kardiologie.
    Medizinstudium an der Universität Wien, 1980 Promotion, zwischen 1984 und 1993 Kassenpraxis als praktische Ärztin (Wien), seit 1993 Privatpraxis für Homöopathie und Psychotherapie; ab 1984 Zusatzausbildung Homöopathie. Seit 1992 Lehrtätigkeit im Rahmen der ÖGHM im In- und Ausland, 6 Jahre Vorstandsmitglied der ÖGHM; Veröffentlichung mehrerer Artikel in Fachbüchern und Fachzeitschriften.
    1987 – 1994 Ausbildung zur Psychotherapeutin (KIP), PSY- Diplom der Ärztekammer.
    Seit meiner Jugend intensive aktive Auseinandersetzung mit Kunst sowie leidenschaftliche Reisetätigkeit; ausführliche Beschäftigung mit verschiedenen Kulturen und Religionen.
    Abgeschlossenes Studium der Philosophie an der Universität Wien 2007 (Diplomarbeit: Die Subjektivität als ein Grundprinzip der Homöopathie – philosophische Überlegungen zur Homöopathie)

     

    Was hat Sie bewogen, eine Zusatzausbildung in Homöopathie zu beginnen?

    Da ich mich von meinem Wesen und meinen Interessen her nie zur naturwissenschaftlichen Medizin hingezogen fühlte, war der Weg zur Homöopathie nahezu vorgezeichnet. Die Zeit in der Kassenpraxis (in der ich von Anfang an auch homöopathisch arbeitete und dadurch viele Menschen auf einfache und unkomplizierte Weise mit einem ganzheitlichen Verständnis von Kranksein und Heilung erreichen konnte) war für mich nicht nur existentiell notwendig, sondern brachte mir auch die medizinisch - diagnostische Routine, die mir bis heute Sicherheit gibt, wenn ich meine PatientInnen fast ausschließlich homöopathisch behandle.

    Auch die Psychotherapieausbildung ergab sich aus der Suche nach Ganzheitlichkeit, hier war der Ausgangspunkt die Arbeit an mir selber, die ich immer noch für einen Königsweg der Ausbildung und Bildung halte.

     

    Hat Sie die Homöopathie als Methode überzeugt?

    Ich bin von der Homöopathie als wahrscheinlich einer der großen ärztlichen Methoden der Zukunft überzeugt! Vor 200 Jahren hat Samuel Hahnemann, aufbauend auf einer wesentlich älteren Tradition, den Anfang der Homöopathie formuliert, deren Weiterentwicklung wir mittragen und deren Zukunft wir mitgestalten. Dafür bedarf es eines neugierigen und wertschätzenden Miteinanders verschiedenster Ansätze und Schulen. Dabei wird es in der Homöopathie immer darum gehen, mithilfe eines ähnlichen Einzelmittels, die grundsätzliche Thematik eines Patienten zu erfassen, an der er leidet und an der er gleichzeitig wachsen kann.

     

    Was waren Ihre positivsten Erlebnisse im Praxisalltag?

    Es geht mir nicht primär darum, Krankheit als etwas dem Leben Fremdes zu beseitigen, sondern je individuelles Kranksein als Lebensimpuls ins Lebensganze zu integrieren. Ich freue mich jeden Tag neu über die Begegnungen mit Patienten und Arzneiwesen, Schülern und Freunden, die stets von neuem ein überraschendes Licht werfen auf die vielfältigen Resonanzen im Kosmos.