Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Pressekonferenz im Billrothhaus anlässlich des Tages der Homöopathie 2018

Homöopathie in der Onkologie: Wertvolle Unterstützung für Krebspatienten

Anlässlich des Tages der Homöopathie 2018 lud die ÖGHM am 5. April gemeinsam mit dem Verein Initiative „Homöopathie hilft!“ zum Pressegespräch ins Billrothhaus – Gesellschaft der Ärzte in Wien. 28 JournalistInnen folgten der Einladung, um sich über den Stellenwert der Homöopathie in der Onkologie zu informieren. Die homöopathische Medizin bietet eine Vielzahl von Arzneien, mit denen die Nebenwirkungen der konventionellen Krebstherapie gelindert und die Lebensqualität der PatientInnen positiv beeinflusst werden können.

„Oft ist erst durch unsere homöopathische Intervention eine optimale Behandlung mit der konventionellen Medizin möglich. Durch das homöopathische Zusatzangebot wird die unabdingbare schulmedizinisch-onkologische Therapie für viele Betroffene erträglicher. Damit blieben ihnen oft neben den Medikamenten gegen den Krebs andere Medikamente und damit auch eventuelle zusätzliche Nebenwirkungen erspart. Außerdem ist die Homöopathie gut geeignet, viele Befindlichkeitsstörungen wie Angst, Schlafstörungen, Aggressivität etc. positiv zu beeinflussen“, berichtet Erfried Pichler.

Nebenwirkungen homöopathisch behandelt

Effektives Nebenwirkungsmanagement mit homöopathischen Arzneien bewirkt häufig, dass die Patienten bereit sind, die erforderlichen schulmedizinischen Maßnahmen fortzuführen. „Homöopathische Arzneien können für Tumorpatienten eine wertvolle Unterstützung bieten und die Lebensqualität maßgeblich verbessern. Die Homöopathie ist also als Ergänzung und positive Unterstützung zur unabdingbar notwendigen Krebstherapie zu sehen“, so Ilse Fleck-Václavik.

Wissenschaftlich belegter Nutzen

Die zahlreichen positiven Erfahrungen aus der Praxis werden auch durch wissenschaftliche Daten untermauert. Eine an der Medizinischen Universität Wien durchgeführte randomisierte, kontrollierte Studie untersuchte bei 410 erwachsenen Krebspatienten die Effekte einer zusätzlich zur Standardtumortherapie angebotenen klassischen homöopathischen Behandlung. Diese erzielte eine signifikante Verbesserung des globalen Gesundheitszustandes sowie des subjektiven Wohlbefindens. Darüber hinaus verbesserte sie Funktionsparameter wie physischer, kognitiver, sozialer und emotionaler Zustand. Zusätzlich homöopathisch behandelte Patienten hatten signifikant weniger Fatigue, Schmerz, Atemnot und Appetitverlust. Übelkeit, Schlaflosigkeit, Verstopfung und Durchfall wurden ebenfalls geringer (nicht signifikant). „Die Ergebnisse rechtfertigen den Einsatz der additiven Homöopathie als unterstützende Therapie in der integrativen Onkologie“, resümiert Studienleiter Michael Frass.

Sicherheit homöopathischer Arzneien

Anders als in den USA oder Australien sind in Europa homöopathische Präparate seit 2001 als Arzneimittel klassifiziert. In Österreich ist dies bereits seit 1983 der Fall. „Diese gesetzliche Regelung bedeutet, dass für Homöopathika dieselben hohen Anforderungen gelten wie für jedes andere zugelassene Arzneimittel auch“, erklärt Martin Peithner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildinformationen:
Pressekonferenz am 5. April 2018 im Billrothhaus anlässlich des Tages der Homöopathie. Im Bild v.l.:  Erfried Pichler, Michael Frass, Ilse Fleck-Václavik und  Martin Peithner (Apotheker und Vorstandsmitglied der Pharmig)

Foto-Copyrights © wdw

 

Weitere Infos: http://www.hennrich-pr.at/upload/editor/Pressemappe_Homoeopathie_05_04_2018.pdf