Ähnlichkeitsgesetz

“Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.” So lautet der berühmte Satz von Samuel Hahnemann. Das Ähnlichkeitsgesetz ist das Grundprinzip der Homöopathie.

Nur jenes homöopathische Arzneimittel kann wirken, das in einer Prüfung am gesunden Menschen (= Arzneimittelprüfung) ähnlichsten Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet – das war der geniale Umkehrschluss Samuel Hahnemanns.

Hahnemann hat bei vielen Patienten durch eine bestimmte Arznei hervorgerufene Symptome festgestellt. So kam Hahnemann zum Schluss, dass die Beschwerden des Patienten mit eben dieser Arznei auch zu heilen seien.

Ein Beispiel für Arzneimittelprüfungen im Alltag: der stimulierende Kaffee kann als Mittel gegen Schlaflosigkeit eingesetzt werden und die als homöopathische Arznei zubereitete Zwiebel Schnupfen heilen, bei dem die Augen tränen und ein wässriges, wund machendes Nasensekret entsteht.

Das Ähnlichkeits gesetz wurde bereits ansatzweise in den Schriften der Ärzte Hippokrates (460-377 v. Chr.) und Paracelsus (1493-1541) beschrieben.