Verwenden homöopathische ÄrztInnen auch schulmedizinische Therapien? (z.B. Antibiotika)

In Österreich gibt es weit über 500 Ärztinnen und Ärzte, die eine qualifizierte Homöopathieausbildung haben und in ihrer Praxis konventionelle Medizin (Schulmedizin) und Homöopathie ausüben.

Die Homöopathie wird damit in Österreich von erfahrenen SchulmedizinerInnen angeboten, die zuerst eine Diagnose erstellen und dann entscheiden, welche Therapieform für den/die PatientIn notwendig und angezeigt ist.

Die PatientInnen können dem Wissen und Können der österreichischen Ärzteschaft vertrauen – auch was die Anwendung von Homöopathie betrifft. Qualifizierte homöopathische ÄrztInnen betrachten es als selbstverständlich, Erkrankungen erst diagnostisch abzuklären und gegebenenfalls auch schulmedizinische Behandlungen durchzuführen.

So wird die homöopathische Behandlung immer im Vordergrund stehen, von Fall zu Fall wird sie aber mit anderen Therapien kombiniert werden. Es ist auch möglich, Homöopathie bei schweren Erkrankungen (Krebs etc.) unterstützend zur Schulmedizin einzusetzen.